Projektaufruf zum Sonderprogramm 2020 für den Einzelhandel

Der Aufruf zu dem Projekt „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken“ kommt vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) mit dem Ziel, dass die Chancen der Digitalisierung konsequent genutzt werden – gerade in der Corona-Krise. Dabei soll der stationäre Einzelhandel im zunehmenden Wettbewerb, insbesondere mit dem Onlinehandel, weiter gestärkt werden. Kernziele der Landesförderung sind hierbei zwei grundlegende Aspekte:

  • Die Zukunftsfähigkeit des stationären Einzelhandels durch innovative und digitale Maßnahmen zu unterstützen.
  • Durch die Belebung des Handels die Attraktivität und Funktionalität der Innenstädte, der Mittelzentren und der ländlichen Regionen zu fördern und dadurch neue Angebote für die Versorgung zu entwickeln.

Vorraussetzungen für das Projekt

Der Projektaufruf zu diesem Sonderprogramm richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss hierbei unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen.

Bei dem Projektträger Jülich können Sie ab sofort bis zum 30.08.2020 Ihre Projektideen einreichen. Weitere Informationen zum Aufruf, Bewerbungsunterlagen und die Fördergrundlagen finden Sie unter www.digihandel.nrw.